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Statement zu Baustellen auf Rügen

Die verkehrliche Belastung auf Rügen erfährt derzeit ihren Höhepunkt. Im Fokus steht die seit Montag letzter Woche bestehende Vollsperrung ab Kreuzung Kubbelkow bis Gingster Chaussee mit Umleitung über die Ringstraße in Bergen.

Knut Schäfer, Vorsitzender des Tourismusverbandes Rügen, teilt dazu mit: „Die Sperrung inmitten der touristischen Hauptsaison ist eine Katastrophe. Den Unmut der Touristiker, Urlauber und der Bevölkerung können wir absolut nachvollziehen.“ Der Tourismusverband Rügen hatte auf seiner Mitgliederversammlung Anfang Juni von dieser Sperrung über Mundpropaganda erfahren und umgehend das Gespräch mit dem Straßenbauamt Stralsund gesucht. Dort verwies man auf die DEGES, die für den Ausbau der Bundesstraße verantwortlich ist. Die DEGES erklärte: “Der neue Kreisverkehr an der Ampelkreuzung Kubbelkow soll an die B96alt angebunden werden. Zusätzlich wird der neue Anschluss für den Wirtschaftsweg Klein Kubbelkow hergestellt“.

Dieser Anschluss konnte nach Auskunft der DEGES nicht weiter verschoben werden, da ab Spätsommer die notwendige Umleitung über die Ringstraße in Bergen nicht mehr möglich sein wird. Die Ringstraße selbst wird dann in Stand gesetzt. Gleichzeitig werden ab Mitte September die Bauarbeiten auf der B 96 im Bereich Strüßendorf/Ralswiek wieder aufgenommen. Bei jeder Bautätigkeit müssen entsprechende Umfahrungen gesichert sein. Der Tourismusverbandschef erklärt dazu: “Die Konzentration der Straßenbautätigkeiten in diesem Jahr ist kaum mehr nachvollziehbar. In diesem konkreten Fall erklärte man uns aber, dass eine zeitliche Verschiebung des Anschlusses des Teilstücks der B 96 n, eine Verschiebung des Fertigstellungstermins der neuen B 96 in den Sommer 2020 bedeutet hätte, da jeweils die Umfahrungen gewährleistet werden müssten, die ab Spätsommer über die Ringstraße dann nicht mehr möglich sind. Die aktuelle Sperrung bei Kubbelkow soll nach dem 11.8.2018 aufgehoben sein. Die Gesamtverkehrsfreigabe des Nordabschnittes von Samtens nach Bergen soll nach aktuellem Stand im Sommer 2019 erfolgen.

„Wir müssen zukünftig über solche Baumaßnahmen frühzeitig unaufgefordert informiert werden. Generell fordern wir, dass es zum Jahresende oder -beginn einen gemeinsamen Termin zu geplanten Straßenbaumaßnahmen auf unserer Insel auf Bundes-, Landes- und Gemeindestraßen unter Beteiligung des Tourismusverbandes Rügen gibt. Damit müssen Überschneidungen vermieden und Problemabschnitte und deren Bauzeit, mit der Zielsetzung diese auch notfalls durch 24-Stunden-Schichtarbeit in kürzester Zeit umzusetzen, beraten werden. Es muss ausgeschlossen sein, dass sich Belastungen im aktuellen Ausmaß wiederholen“, fordert Knut Schäfer. Damit sich Touristiker und Einheimische über aktuelle und geplante Straßenbaumaßnahmen auf Rügen informieren können, hat der Tourismusverband Rügen auf seiner Internetseite Hinweise zu den gemeldeten Straßenbauvorhaben auf Rügen zusammengestellt. (www.tourismus-ruegen.de)

Eintrag vom 26.07.2018

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