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M.E.E.R. Rad - Unsere Initiative für bessere Radwege

Im Jahr 2007 galt Mecklenburg-Vorpommern noch als beliebteste Radreiseregion. Laut der aktuellen Radreiseanalyse des ADFC befinden wir uns nun auf Platz 7. Der Tourismusverband Rügen e. V. sieht diese Entwicklung kritisch und möchte dieses Thema zukünftig mit Ihnen gemeinsam anpacken. Radwege sind ein wichtiger Baustein der nachhaltigen Mobilität auf Rügen und aus diesem Grund wurde die Initiative M.E.E.R. Rad ins Leben gerufen. M.E.E.R. steht hierbei für

M-obil
E-missionsarm
E-inzigartig
R-ügen

Ziele der Initiative M.E.E.R. Rad

  • Rügen wird bis zum Jahr 2023 eine der führenden Raddestinationen.
  • Einstellung von 2-3 Radwegemanagern beim Landkreis, von denen einer exklusiv für Rügen zuständig ist.
  • Einplanung von Fördermöglichkeiten vom Land für die Instandsetzung bestehender Infrastruktur.
  • Festlegung eines im Landeshaushalt festgehaltenen Budgets für den Ausbau und die Pflege der Radfernwege in MV.

Ihre Eigeninitiative

Veränderungen können nur bewirkt werden, wenn möglichst viele Leute an einem Strang ziehen.
Wir haben ein paar Vorschläge, wie auch Sie sich an der Initiative M.E.E.R. Rad beteiligen können:

  • Steigen Sie einfach auf
  • Fragen Sie Ihre Einwohner und Gäste
  • Schauen Sie über die Gemeindegrenzen hinweg
  • Reden Sie ortsübergreifend
  • Fordern Sie Ihre Volksvertreter
  • Seien Sie kreativ
  • Reden Sie mit uns

Rügens Radwegegipfel

Zum Auftakt der Initiative M.E.E.R. Rad veranstaltete der TVR am 26. September 2019 einen Radwegegipfel für Rügen unter dem Titel "Rad ab?". Rund 70 Anwesende gingen gemeinsam einen konstruktiven Austausch zu den Themen Radwegeausbau, -planung und -unterhaltung ein. Der Vorstandsvorsitzende, Herr Knut Schäfer, führte durch die Veranstaltung. Seine Präsentation finden Sie hier.

Herr Horst Krumpen, Vorsitzender des ADFC Mecklenburg-Vorpommern e. V., erklärte den Teilnehmenden, wo die Probleme der Radwegeinfrastruktur im Land sind. Er gab außerdem einen Überblick über die verkehrspolitischen Forderungen des ADFC. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club wünscht sich unter anderem, dass der Radverkehr mitgedacht wird und zukünftig den gleichen Stellenwert, wie der PKW-Verkehr hat. Die Radwegeinfrastruktur für den Alltagsverkehr und für den Tourismus soll ausgebaut werden und Zuständigkeiten müssen geregelt sein. Die Menschen sollen wieder zum Radfahren motiviert werden.

In einem zweiten Vortrag sprach Herr Thomas Fitzke über seine Arbeit als Radwegemanager der Region Mecklenburgische Seenplatte. Den Vortrag steht Ihnen hier zum Download bereit. Den Abschluss der Vorträge machte Herr Borowy vom Straßenbauamt Stralsund. Er erklärte das Prüfschema, welches vor dem Bau eines neuen Radweges immer verfolgt wird. Darüber hinaus gab er einen Überblick über die geplanten Baumaßnahmen.

In der anschließenden Podiumsdiskussion gingen die drei Referenten auf Fragen und Anregungen der Teilnehmenden ein. Der Vorsitzende des TVR teilte den weiteren Fortgang der Initiative M.E.E.R. Rad mit.

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